{"id":16,"date":"2007-02-16T20:30:11","date_gmt":"2007-02-16T19:30:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachtklaenge.de\/?p=16"},"modified":"2011-01-15T20:00:35","modified_gmt":"2011-01-15T19:00:35","slug":"gabriele-hasler-roger-hanschel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachtklaenge.de\/?p=16","title":{"rendered":"Gabriele Hasler &#038; Roger Hanschel"},"content":{"rendered":"<h3>Freitag, 16. Februar 2007, 20.30 Uhr<\/h3>\n<h4>LOVESONGS (NACH LIEDERN VON JOHN DOWLAND)<\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachtklaenge.de\/wp-content\/uploads\/2007\/02\/duo_hh.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-130\" title=\"Duo Gabriele Hasler und Roger Hanschel\" src=\"http:\/\/www.nachtklaenge.de\/wp-content\/uploads\/2007\/02\/duo_hh.jpg\" alt=\"\" width=\"370\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.nachtklaenge.de\/wp-content\/uploads\/2007\/02\/duo_hh.jpg 370w, https:\/\/www.nachtklaenge.de\/wp-content\/uploads\/2007\/02\/duo_hh-300x162.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 370px) 100vw, 370px\" \/><\/a>Mit der Bearbeitung von Liedern des englischen Renaissance- \t                 Komponisten John Dowland ( 1563 &#8211; 1626) beschreitet das Duo \t                 Hasler Hanschel neue Wege. Die harmonisch sowie melodisch \t                 wundersch\u00f6nen lovesongs werden von Stimme und Saxophon schlicht \t                 und unpr\u00e4tenti\u00f6s umgesetzt. Die als eigenst\u00e4ndige St\u00fccke eingef\u00fcgten \t                 Improvisationen basieren auf musikalischem und textlichem\t                  \t\t\t\t\t\t  Dowland-Material.<br \/>\nEine spannende Begegnung alter und zeitgen\u00f6ssischer Musik in einem \t\t\t\t\t\t  Programm zweier virtuos aufeinander eingespielter Musiker. Es entsteht \t\t\t\t\t\t  eine ruhige, strahlende und freundliche Atmosph\u00e4re.<br \/>\n&#8222;Gabriele Hasler ist eine der wandlungsf\u00e4higsten und kreativsten \t\t\t\t\t\t  Jazzstimmen Europas.&#8220; (Joachim Ernst Berendt) &#8222;Roger Hanschel komponiert \t\t\t\t\t\t  weit ab vom Mainstream und auf der H\u00f6he der Zeit wie nur wenige&#8230;.. Als \t\t\t\t\t\t  ausf\u00fchrender Musiker am Saxophon lebt Hanschel die gleiche intelligent- \t\t\t\t\t\t  integrative Beweglichkeit vor wie als Komponist. Spieltechnisch steht ihm \t\t\t\t\t\t  alles zur Verf\u00fcgung, was heute als Virtuosit\u00e4t verstanden wird und seine \t\t\t\t\t\t  Klangkultur ist atemberaubend&#8220; (Frankfurter Rundschau)<\/p>\n<h4>DUO HASLER HANSCHEL<\/h4>\n<p>Das ungew\u00f6hnlich instrumentierte Duo besteht seit 1994 und kann auf zahlreiche Konzerte, \t                 Festivalauftritte, Mitschnitte sowie 4CD-Produktionen zur\u00fcckblicken. Die beiden linearen \t                 \u201eWindinstrumente\u201d (Hans J\u00fcrgen Linke) \u00fcbernehmen gleichberechtigt die Verantwortungf\u00fcr \t                 Groove und Harmonik, f\u00fcr Melodie und Energie, f\u00fcr Sound und Dynamik. Texte und Kompositionen \t                 werden in virtuosen, hochexpressiven Improvisationen weitergesponnen, ausgeleuchtet und \t                 dekonstruiert, neue zusammengef\u00fcgt.<\/p>\n<p>&#8220; &#8230; Roger Hanschel und Gabriele Hasler sind unerschrockene Erneuerer, die den Blick ohne \t                 Ber\u00fchrungs\u00e4ngste auf einen fernen, nicht bereits abgesteckten Horizont richten. In \t                 hochkonzentrierten Dialogen spielen sie sich virtuos die B\u00e4lle zu &#8211; zwischen Jazz, Renaissance, \t                 Improvisation und Versatzst\u00fccken aus alter, fast vergessener Musik. Die sehnende, romantische \t                 Liebe (Hasler: &#8218;Wie bei der Popmusik&#8216;) bildet dabei ein Grundmotiv des Abends, das die beiden \t                 durch Anleihen an klerikale Ges\u00e4nge, zeitgen\u00f6ssische und meditative Momente beleben und in \t                 teils humorvolle, verspielte Sequenzen \u00fcberf\u00fchren. Droht das Ganze esoterisch zu werden, \t                 ist es meist Saxophon-Mafia-Mitglied Hanschel, der das Publikum auf den Boden zur\u00fcckholt. \t                 Dem vermeintlich Erhabenen des Raumes begegnet er mit einer anarchischen Freiheit. Aber \t                 Hanschel ist kein Akrobat des schrillen Effekts. Er nimmt seine Freiheit der Interpretation \t                 mit einem Tatendrang ernst, der \u00fcberzeugt, und bei jedem Ton, den er spielt, den Eindruck \t                 hinterl\u00e4\u00dft: diese Stimme und dieser Saxophonton geh\u00f6ren zusammen. Die seismographischen \t                 Ausschl\u00e4ge, die sein Spiel verzeichnen, wirken dabei nie aufgesetzt, sondern organisch, \t                 aus der Musik heraus entwickelt.&#8220;<\/p>\n<p>Reutlinger Nachrichten (21.10.2004)<\/p>\n<p>&#8220; &#8230; So wechselte die Stimmung zwischen ruhigen Momenten und temperamentvollen Ausbr\u00fcchen.                 \t  Beeindruckend waren beide K\u00fcnstler &#8211; sie bew\u00e4ltigen einen ungeheuren Tonumfang und enorme                 \t  Intervallspr\u00fcnge. H\u00e4tte man nicht gesehen, da\u00df Gabriele Hasler &#8217;nur&#8216; singt, h\u00e4tte man meinen                 \t  k\u00f6nnen, sie bedient mehrere Instrumente.<br \/>\nDas Duo war perfekt aufeinander eingestimmt und bot ein faszinierendes Programm, das Publikum \t\t\t\t\t\t  dankte mit herzlichem Applaus.<br \/>\nAls Zugabe spielte das Duo die Bearbeitung eines alten englischen Folksongs, &#8218;Lovers Tasks&#8216;, ein \t\t\t\t\t\t  irrwitziger Parforceritt f\u00fcrs Altsaxophon.&#8220;<\/p>\n<p>Gothaer Allgemeine (Oktober 2004)<\/p>\n<p>&#8222;Diese strahlend klare, weit tragende Altstimme k\u00f6nnte man sich hervorragend in einer Kathedrale                 \t  vorstellen &#8211; sie geh\u00f6rt der Jazz-S\u00e4ngerin Gabriele Hasler. Ihr Gesang scheint eine festliche                 \t  Botschaft zu vermitteln; manchmal wirkt er geradezu wie ein gesungenes Gebet. Und der warme Klang                 \t  des Altsaxophons, das die S\u00e4ngerin in wundersch\u00f6nen harmonischen und melodischen B\u00f6gen umschmeichelt,                 \t  scheint ebenfalls \u00fcberirdischen Gefilden entgegenzustreben. Roger Hanschel und Gabriele Hasler                 \t  haben f\u00fcr ihre CD &#8218;Lovesongs&#8216;, die \u00fcbrigens tats\u00e4chlich in einer Kirche eingespielt wurde, Lieder                 \t  des englischen Renaissancekomponisten John Dowland (1563 &#8211; 1626) bearbeitet. Eindringlicher,                 \t  unpr\u00e4tenti\u00f6ser, schlichter wurden alte und zeitgen\u00f6ssische Musik selten einmal zusammengef\u00fchrt.&#8220;<\/p>\n<p>WAZ, Juli 2004 (Wolfgang Platzeck)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 16. 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